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Verwaltungsgemeinschaft Babenhausen  |  E-Mail: info@babenhausen.org  |  Online: www.babenhausen-schwaben.de

Sehenswertes in Kettershausen

Madonna um 1520/30 (Pfarrkirche St. Michael, Kettershausen), Stuck, Fresken, Holzplastiken aus dem 18. Jh. (St. Leonhard, Mohrenhausen), Taufstein aus dem 16. Jh., Bruderschaftsstangen (Pfarrkirche St. Vitus, Tafertshofen).

 

Zwar erstmals 1162 urkundlich erwähnt, gibt es frühere Hinweise auf die Besiedlung (Keltenschanze, römische Münzen). Die Burg der Edlen von Katericheshusen gibt es nicht mehr. Der Ort erfuhr viele Grundherren bis der letzte Besitzer, der Bischof von Augsburg, ihn an Anton Fugger 1558 für 61.000 Gulden verkaufte. Die Fugger blieben Ortsherren bis 1806, als Kettershausen zum Königreich Bayern kam.

 

Kettershausen und die eingegliederten Ortschaften schieden am 01.05.1978 aus dem Landkreis Neu-Ulm aus und sind seitdem Bestandteil des Landkreises Unterallgäu.

 

Bebenhausen:
Dem Ort liegt im wesentlichen die gleiche herrschaftsgeschichtliche Entwicklung zu Grunde wie seinem Nachbarn Kettershausen.

 

Mohrenhausen:
Bereits 1187 erstmals urkundlich erwähnt, hatte auch dieser Ort viele Grundherren, bis 1457 das Kloster Roggenburg die Hoheitsrechte erwarb und diese 1581 um 20.000 Gulden an die Fugger veräußerte, die bis zur Aufhebung des Fürstentums Babenhausen Landesherren blieben.

 

Tafertshofen:
Das Dorf, 1265 erstmals urkundlich erwähnt, befand sich im 15./16. Jh. im Besitz der Herren von Rechberg. Bis 1742 brachte es das Kloster Roggenburg an sich, bei dem es bis zur Säkularisation verblieb.

 

Zaiertshofen:
1182 erstmals urkundlich erwähnt, ging der Ort 1388 in den Besitz des Reichsstiftes Roggenburg über. Dieses wiederum verkaufte es 1594 für 28.000 Gulden an Jakob Fugger zu Babenhausen. Der Ort gelange 1682/84 in den Besitz der St. Jacobspfründe Augsburg, die bis 1805 Ortsherr blieben.

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